Drache Loki baut sich einne Eisturm

Showcase: Lokido – vom CMS zur Plattform

Dennis Schwenker-Sanders 3 Min. Lesezeit 4 Aufrufe

Lokido ist eine Familien-Discovery-Plattform für die Region Weser-Ems: Veranstaltungen, Vereinsangebote und Tournee-Shows, gebündelt auf einer Seite, mit Self-Service-Bereich für Anbieter, Abo-Modell und KI-Features. Unter der Haube steckt Lotse CMS.

Lokido zeigt exemplarisch, wofür Lotse gedacht ist: als stabile Content-Basis, die sich per Symfony-Bundle zur vollwertigen Fachanwendung ausbauen lässt.


Was Lotse CMS beisteuert

  • Seiten und Sektionen: Alle redaktionellen Seiten von Lokido entstehen im Sektionen-Baukasten des CMS. Inhalte pflegt die Redaktion ohne Deployment.
  • Theme-System: Das komplette Lokido-Erscheinungsbild ist ein Lotse-Theme: eine CSS-Datei mit Design-Tokens plus überschreibbare Twig-Partials. Der CMS-Kern bleibt unangetastet und update-fähig.
  • Medienverwaltung: Bilder laufen über die CMS-Medienbibliothek, inklusive automatischer WebP-Ableitungen für schnelle Ladezeiten.
  • Admin-Oberfläche: Schlanke, eigene Admin-Controller mit Tailwind. Die Lokido-spezifischen Admin-Bereiche fügen sich nahtlos ein.
  • MCP-Anbindung: Lotse bringt eine Model-Context-Protocol-Schnittstelle mit, über die KI-Assistenten Seiten und Sektionen anlegen und pflegen können. Bei Lokido wird sie für die redaktionelle Arbeit genutzt.


Was Lokido ergänzt: als Bundle, nicht als Fork

Die gesamte Fachlogik lebt in einem eigenen Symfony-Bundle neben dem CMS, mit rund 20 eigenen Entities und klarer Trennung zur Content-Schicht.

  • Event- und Gesuch-Verwaltung mit Self-Service-Bereich für drei Anbietertypen (Vereine, lokale Events, Tournee-Shows) und eigener Security-Firewall
  • Freemium-Tier-Modell mit Abo-Verwaltung und Zahlungen über Mollie, inklusive Rechnungsstellung mit lückenloser Nummernfolge
  • KI-Plakat-Scanner (Google Gemini Vision): Plakatfoto rein, vorausgefülltes Event-Formular raus, mit Kontingenten und Kosten-Caps
  • KI-gestützte Pre-Publication-Moderation mit manueller Queue als Fallback
  • Cookiefreie, serverseitige Statistiken für Anbieter (5 Metriken je Event)
  • Karten-Trichter aus statischen SVG-Karten bis auf Gemeinde-Ebene, OpenStreetMap nur nach Consent
  • JSON-APIs unter /api/* für die Frontend-Sektionen und eine spätere App


Warum dieses Setup trägt

Update-Sicherheit

CMS-Kern und Fachlogik sind sauber getrennt. Lotse lässt sich aktualisieren, ohne die Plattform-Features anzufassen, und umgekehrt.

Bescheidene Infrastruktur

Lokido läuft komplett auf Shared Hosting. Kein Docker, kein Node-Prozess auf dem Server, keine Cloud-Pflicht. Das ist ein Kernanspruch von Lotse: moderne Symfony-Anwendungen, die auf normalem Hosting funktionieren.

Datenschutz als Standard

Keine externen Requests ohne Consent, ALTCHA statt Google reCAPTCHA, selbst gehostete Schriften und Assets. Das Consent-Handling kommt aus dem CMS und wird von der Fachanwendung mitverwendet.

Frontend ohne Framework-Ballast

Twig, Tailwind und Stimulus reichen für interaktive Karten, Filter und Formulare. Kein React, kein Build-Server, schnelle Seiten auch auf älteren Geräten.


Fazit

Lotse CMS ist bewusst kein Baukasten mit Deckel drauf, sondern eine Symfony-Basis mit klaren Erweiterungspunkten. Lokido belegt das im Produktivbetrieb: Content-Pflege, Theming und Medien vom CMS, Geschäftslogik, Abrechnung und KI-Features aus einem eigenen Bundle. Zusammen ein Produkt.